Was darf ein Fliesenleger kosten?

Fliesen passen eigentlich überall, aber gerade für Küche, Bad oder Eingangsbereich sind sie extrem praktisch. Fliesen verbinden hochwertiges Aussehen mit leichter Pflege. Beim Fliesenlegen kann viel schiefgehen, deshalb empfiehlt es sich einen Profi zu beauftragen, wenn man selbst nur wenig Erfahrung hat. Mit was für Kosten für den Fliesenleger und Material muss man rechnen? All das und mehr erfahrt ihr hier.

Materialkosten für das Fliesenlegen

Zuerst einmal ist es wichtig zwischen Wand- und Bodenfliesen zu unterscheiden. Für Wandfliesen zahlt man in der Regel weniger und kann mit 15 bis zu 50 Euro pro Quadratmeter rechnen. Bodenfliesen sind teurer und bewegen sich zwischen 18 und 80 Euro pro Quadratmeter. Natürlich variieren die Kosten für eine Arbeitsstunde des Fliesenlegers deutschlandweit, der Hauptkostenfaktor ist aber aus welchem Material und von welcher Marke die Fliesen sind. Für das Verfugen, mit Silikon oder Acryl, lassen sich Fliesenleger zwischen 1 und 1,50 pro Meter zahlen. Gerade in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit ist es extrem wichtig, dass die Fugen ordentlich bearbeitet werden. Das Verlegen von Leisten, egal ob Sockel-, Schwellen- oder Kantenleisten kostet ungefähr 5 Euro pro Meter.

Arbeitskosten des Fliesenlegers

Die Arbeitskosten hängen von der erforderlichen Fliesenbearbeitung, der Art und Weise wie die Fliese verlegt wird und dem Format der Fliese ab. Verschiedene Kostenfaktoren für den Fliesenleger hier im Überblick:

  • Gewünschte Fliesen: Großformatige Fliesen lassen sich einfach und schnell verlegen. Kleinformatige Fliesen in verschiedensten Formen, welche zu einem bestimmten Muster geformt werden sollen, sind dabei schon aufwendiger und entsprechend teurer.
  • Region: Auch bei Fliesenlegern bestimmt Angebot und Nachfrage den Preis. So fallen Rechnungen in Großstädten natürlich höher aus als auf dem Dorf.
  • Was wird verlegt: Fliesen aus Granit oder Naturstein brauchen ein dickschichtiges Mörtelbett, welches viel Zeit in Anspruch nimmt und somit kostet. Feinere Fliesen sind beim Verlegen günstiger, weil sie mit einem dünnen Mörtelbett auskommen. Am günstigsten wird es, wenn die Fliesen mit Kleber verlegt werden.
  • Wo wird verlegt: Es geht nicht nur um die Gesamtzahl der Quadratmeter, sondern auch wie sich dieser Quadratmeter darstellt. Nicht jeder Raum ist perfekt Quadratisch/ Rechteckig. Je schwieriger der Untergrund, desto länger braucht der Handwerker und entsprechend teurer wird es. 
  • Muster: Ohne Muster für Wand oder Boden wird es günstiger, sieht aber auch nicht so gut aus. Für Mosaike, Bordüren oder Fliesenverbandsysteme muss man mehr bezahlen.

Meistens müssen erst noch Vorarbeiten erledigt werden, bevor die eigentliche Verlegung beginnt.  Die Kosten für Zusatzarbeiten bewegen sich zwischen 50 und 75 Euro pro Stunde. Zusatzleistungen sind alle Arbeiten die über das reine Verlegen hinausgehen, wie zum Beispiel:

  • Untergrund vorbereiten/ abdichten.
  • Entsorgung und Abriss der alten Fliesen.
  • Besondere Zuschnitte, welche nicht mit dem Fliesenschneider gemacht werden können.
fliesenleger kosten

So kannst du Kosten einsparen

Wie ihr also seht kommt einiges an Kosten auf einen zu, aber ein guter Handwerker lohnt sich, da man Fliesen ja auch nicht alle  Tage verlegen lässt. Zum Abschluss noch ein paar Tipps wie ihr sparen könnt:

  • Den Untergrund für die Fliesen selbst vorbereiten, sodass er fest, sauber und tragfähig ist.
  • Fugen und Silikonabdichtungen kann man auch selbst machen und die Türblätter auf die richtige Höhe zu hobeln, muss nicht Aufgabe des Fliesenlegers sein.

Je mehr ihr also Vor- und Nachbereitet, desto niedriger ist die Rechnung am Ende.

Author: craftoo

Experte in der Leadgenerierung für Handwerksbetriebe und Baumaschinenvermietungen. Unsere Vision: Einfache und zeitgemäße Vergleichsportale, mit Mehrwert für Anbieter & Nutzer!

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