Was kostet ein Maurer?

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Das Mauerwerk

Das Mauerwerk: Das Gerüst und die tragenden Wände eines jeden Gebäudes. Ziegel- und Steinmauern haben viele Funktionen rund um das Haus. Neben dem funktionalen Aspekt sorgen sie auch für dekorative Akzente. Die Auswahl der Materialien ist sehr groß, dementsprechend variieren auch die Preise für ein Mauerwerk. Bevor du dich für ein bestimmtes Material entscheidest, verschaffe dir zunächst mal einen Überblick über die Kosten und Materialeigenschaften. 

Die Qual der Wahl: Kostenübersicht der Materialien

Neben der Größe der Mauer wird vor allem das verwendete Material entscheidend für den Preis deiner Mauer sein. Ein einfaches Ziegelmauerwerk gibt es ab 50€ pro Quadratmeter, abhängig von der Dicke der Wand können das auch mal 100€ pro qm werden. Der Klassiker und eine sehr günstige Option, allerdings werden noch zusätzliche Kosten für den Mörtel & Beton hinzukommen.

Ein Steinfurnier bewegt sich ungefähr im selben Preisrahmen wie das Ziegelmauerwerk. Der Look bietet sich vor allem für Gärten an. Wirklich teuer wird es erst wenn man zum Naturstein greift. Hier müssen die Blöcke vom Hersteller vorab zurechtgeschnitten werden. Für rund 300€ pro Quadratmeter erhält man die Luxusvariante.

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Arbeitskosten für den Maurer

Neben dem Material will natürlich auch die Arbeitszeit des Maurers bezahlt werden. Das Errichten des Mauerwerks ist sehr arbeitsintensiv, sodass meist nicht nur ein Handwerker beschäftigt ist. Eine Stunde für den Maurer kostet zwischen 30 und 50 Euro. Im Vergleich ist das relativ viel, es ist jedoch auch sehr präzises Arbeiten gefordert und die Anfahrtskosten sind mit entsprechender Beladung auch sehr aufwendig. Bei dem Ziegelsteinmauerwerk ist einiges an Vorleistung mit Mörtel & Beton gefragt, bei der Natursteinvariante sind spezielle Werkzeuge und eventuelles zuschneiden nötig. 

Die Stapelsteinmauer erfordert zwar keine besonderen Vorbereitungsmaßnahmen, ist allerdings auch eine Kunst für sich. Hier wird ohne Mörtel und sonstige Helfer gearbeitet. Die Steine werden lediglich aufeinander gestapelt, sodass sie in sich zusammen halten. Damit das Konstrukt optisch auch was her macht, ist einiges an Können gefordert. Die Stundenpreise hierfür können etwas teurer sein als sonst. 

Weitere Einsatzmöglichkeiten und Kostenbeispiele

Wie immer können wir dir natürlich einen Schätzwert für die Maurerkosten liefern. Wenn du ein exaktes Angebot haben willst, hole dir kostenlos einen Voranschlag von unseren Maurern.

1. Sichtschutz

Für welche Variante du dich letzten Endes entscheidest bleibt dir überlassen. Geht es nur darum die Grenzen deines Grundstückes abzustecken, kann bereits ein einfacher Zaun ausreichend sein. Er sorgt für Privatsphäre und bietet ebenso guten Sichtschutz. Einen einfachen Holzzaun mit 80cm Höhe gibt es ab 30€ pro Quadratmeter. Für einen Sichtschutzzaun wird in etwa der gleiche Betrag fällig. So landest du etwa für einen 40 Meter langen Sichtschutzzaun bei 1400€. Die Arbeitskosten sind hierbei bereits enthalten. 

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2. Stützwände

Eine Stützwand schützt dein Grundstück vor einem Murgang und anderen Unannehmlichkeiten. Bei größeren Unebenheiten auf deinem Grundstück ist eine Stützwand sehr sinnvoll. Gerade bei starken Regenfällen bieten sie Schutz vor dem Abrutschen von Schlamm und Erdmassen. Je nach Umfang des Bauvorhabens werden hier etwa 3000 bis 7000€ fällig.

3. Dekowände

Eine Steinmauer kann natürlich auch einen wunderbaren Hingucker im Innenraum abgeben. Je nach Interiorstil bieten sich hier diverse Steintypen besonders an, um dem Wohnraum das gewisse Etwas zu verpassen. Für eine Dekomauer kannst du rund 2000€ einplanen.

4. Gartenmauer

Die Mauer im Kleinformat: Für Blumenbeete und ähnliches lohnt sich natürlich auch ein kleines Mauerwerk. Hier werden meist Stapelsteinmauern bevorzugt. Da hier keine besonderen Höhen gefordert sind kommt man günstig weg: Mit 400€ ist man schon dabei.

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Was du auch berücksichtigen solltest

Bevor du mit dem Bau der Mauer beginnst, berücksichtige noch die folgenden Punkte:

  • Genehmigung: Je Nach Ort und Größe der geplanten Mauer kann es sein dass du eine entsprechende Genehmigung für den Bau benötigst.
  • Entwässerung: Einige Mauertypen benötigen spezielle Lösungen für die Entwässerung. Lasse dich hierzu vorab von einem professionellen Maurer beraten.
  • Unebenes Gelände: Je unebener das Baugrundstück, desto aufwendiger & teurer wird der Spaß. Zum Teil sind Bauprojekte auch gar nicht umsetzbar. Auch hier solltest du dir den Rat eines Experten einholen, falls du dir nicht sicher bist
  • Wandfundament: Das Fundament der Mauer sorgt für den notwendigen Halt & Stabilität. Je größer und schwerer deine Mauer wird, desto stabiler muss das Mauerfundament sein. Auch das kann ein zusätzlicher Kostenfaktor werden.

Warum einen Profi anheuern?

Wenn man die Gesamtkosten für den Mauerbau so betrachtet, wird schnell der ein oder andere Hobbyheimwerker auf die Idee kommen, selbst Hand anzulegen. Das solltest du dir allerdings aus folgenden Gründen besser zwei Mal überlegen.

Der Zeitaufwand wird enorm sein. Zumal für das Zuschneiden bestimmter Steine besonderes Werkzeug von Nöten ist, dass in den wenigstens Heimwerkerinventaren vorhanden sein wird. Ein Profi hat nicht nur alle Werkzeuge parat, sondern auch Routine in der Arbeit und wird die Mauer in einem Bruchteil der Zeit fertigstellen können. 

Hierbei ist auch die Stabilität ein kritischer Faktor. Wird ein Mauerwerk nicht fachgerecht installiert, leidet darunter meist die Stabilität. Und das die Mauer irgendwann in sich zusammenfällt, ist eigentlich das letzte was man will.

Stahlgerüste im Inneren der Mauer sorgen für den Halt des Mauerkonstrukts. Nur die wenigstens Heimwerk wissen, wie man diese Stützen vernünftig einbaut. Wird hier keine saubere Arbeit geleistet, kann man sie sich auch sparen. Also: Lieber einen professionellen Maurer ans (Mauer-)Werk lassen!

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